Psychopharmaka mit Stagnationswasser

Medikamente und Trinkwasser

Tabletten werden kontrolliert, Dosierungen dokumentiert und Wechselwirkungen geprüft. Doch mit welchem Wasser nehmen psychisch erkrankte Menschen in stationären Einrichtungen ihre Medikamente ein? Gerade nach längerer Stagnation können alte oder problematische Installationen Blei an das Trinkwasser abgeben. Ein möglicher Expositionsweg, über den bislang erstaunlich wenig bekannt ist.

Psychopharmaka mit Stagnationswasser

Medikamente und Trinkwasser

Tabletten werden kontrolliert, Dosierungen dokumentiert und Wechselwirkungen geprüft. Doch mit welchem Wasser nehmen psychisch erkrankte Menschen in stationären Einrichtungen ihre Medikamente ein? Gerade nach längerer Stagnation können alte oder problematische Installationen Blei an das Trinkwasser abgeben. Ein möglicher Expositionsweg, über den bislang erstaunlich wenig bekannt ist.

Die perfekte Wasserwarnung gibt es nicht.

Was muss ein Wasserversorger mitteilen – und was wäre lediglich wünschenswert? Zwischen gesetzlicher Informationspflicht und freiwilliger Verbraucheraufklärung liegt ein wichtiger Bereich: Risikokommunikation. Besonders deutlich wird das bei Wassersparaufrufen. Der Versorger ist für die private Hausinstallation nicht verantwortlich, beeinflusst mit seiner Sparbotschaft aber das Verhalten der Menschen darin.

Alter gefragt, Material vergessen

Eine Studie fragt 309 Krankenhäuser und Pflegeheime nach dem Alter ihrer Trinkwasseranlagen – 30 Prozent sind 25 bis 100 Jahre alt. Die naheliegendste Anschlussfrage, aus welchem Material diese Leitungen bestehen, wird nicht gestellt. Eine Lücke, die zeigt, wie tief das Problem sitzt.