Zwischen Medizin und Gebäudetechnik

Trinkwasser aus vorhandenen Bleileitungen Wer ein historisches Klinikgebäude betritt, spürt oft eine besondere Atmosphäre. Hohe Decken, alter Baumbestand im Park und die Architektur der Jahrhundertwende strahlen Beständigkeit aus. Für Ärztinnen und Ärzte gehört die Arbeit in solchen Bauwerken zum Alltag. Doch während sich die moderne Medizin drastisch weiterentwickelt hat, tragen viele dieser Gebäude ein verborgenes … Weiterlesen

Die gestaffelte Stagnationsbeprobung im Detail

📖 Die offizielle Quelle: Umweltbundesamt SIe sind sich sicher, dass sie Kupferleitungen haben und fragen sich, wieso eine Bleiprobe eines Mieters positiv ist? Die gute Nachricht. Sie sind aus dem Schneider, aber es gibt noch zwei Eintragungsorte. Für den einen – den Hauswasserscnschluss ist meistens der Wasserversorger verantwortlich – und für den anderen der Mieter … Weiterlesen

Trinkwassernotstand ohne Kommunikationspflicht:

Keine Kommunikation

Bei Trinkwasserknappheit oder -notstand entscheiden Kommunen selbst, wie sie warnen – eine verbindliche Form ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Wer dadurch besonders benachteiligt wird und warum das gerade jetzt eine Rolle spielt.

Die Kupferleitung: Alter, Risiken & Prüfung

Kupferleitungen gelten in der Haustechnik ab 30 bis 40 Jahren als alt – besonders bei Installationen vor 1990. Entscheidend sind bleihaltiges Lötzinn, Lochkorrosion und äußere Einflüsse. Erfahren Sie, wann eine Sanierung nötig ist und worauf Sie bei älteren Rohren achten sollten.

Mieter und ihre Trinkwasserleitungen

„Wer eine Wohnung mietet oder kauft, lässt sich den Energieausweis zeigen, prüft Fenster, Dämmung und Heizung. Doch ausgerechnet beim wichtigsten Lebensmittelnetz im Haus herrscht blindes Vertrauen. Begriffe wie ‚saniert‘ klingen beruhigend, verschweigen aber oft, dass die Fliesen zwar neu sind, die eigentliche Steigeleitung in der Wand jedoch seit 50 Jahren vor sich hin korrodiert. Es fehlt eine lückenlose Dokumentationspflicht – und das öffnet Halbwahrheiten Tür und Tor.“

Gartenwasser ist nicht einfach weg 5/6

Rasensprenger in Aktion

Gartenwasser ist nicht einfach verschwunden. Es verdunstet, wird von Pflanzen aufgenommen, bleibt im Boden oder kann versickern. Warum Gartenbewässerung trotzdem die Trinkwasserversorgung belasten kann – und weshalb die reine Literzahl beim Wassersparen nicht ausreicht. (Umweltbundesamt)

Stagnationswasser und Biofilm im Haus 4/6

Wasser sparen ist sinnvoll – aber nicht auf Kosten der Trinkwasserhygiene. Was Stagnationswasser und Biofilm bedeuten, warum selten genutzte Leitungen problematisch werden können und was Verbraucher selbst beachten sollten.

Der ahnungslose Mieter

Mieter haben in der Regel keine Ahnung von der Legionellengefahr – und das wird ihnen zum Verhängnis. Vermieter sind zwar gesetzlich verpflichtet, alle drei Jahre zu prüfen und bei Überschreitungen zu informieren, doch die Praxis sieht anders aus: Aushänge bleiben ungesehen, Informationen sind unverständlich, und Kontrollen finden nicht statt. Wer nichts weiß, kann keine Miete mindern – und duscht womöglich tagelang in keimbelastetem Wasser. Dabei wäre es so einfach: Fragen stellen, Rechte kennen, handeln.

Die Täuschung bei der Betreiberhaftung:

Auf dem Papier drohen Vermietern bei kontaminiertem Trinkwasser schwere Strafen – in der Praxis scheitert die Haftung jedoch oft an der Beweisnot der Opfer. Erfahren Sie, warum die Betreiberhaftung häufig ein zahnloser Tiger ist und welche Mittel Mietern wirklich bleiben.