„Sicherheit“ als Ausrede
Wasserversorger und Behörden verweigern die Offenlegung von Probenahmeplänen mit dem Verweis auf den Schutz kritischer Infrastruktur vor Sabotage und Spionage. Doch dieser Verweis ist unglaubwürdig, solange dieselben Stellen nicht einmal ihre eigenen Passwörter schützen. Der Berliner Hack von 2026 hat gezeigt: Die eigentliche Gefahr liegt nicht in der Transparenz, sondern in der Illusion von Sicherheit, während die realen Schwachstellen offenliegen. Wer Probenahmepläne geheim hält, aber Passwörter im Klartext speichert, schützt nicht die Infrastruktur – er schützt sich vor unangenehmen Fragen.