Da ich mein Wissen hauptsächlich im Internet finde, sind die unterschiedlichen KI-Modelle meine nicht immer idealen Wissenspartner. Sehr oft stoße ich auf Aussagen, die veraltet sind oder bei denen die KI nicht prüft – was ja auch nicht immer ihre Aufgabe ist. Daher wollte ich von Gemini wissen, ob ein pauschales „Ja“ auf die Frage, ob wir unser Leitungswasser bedenkenlos trinken können, nach unserer „Unterhaltung“ noch die Antwort der Wahl bleibt.
Hier die Antwort von Gemini.ai: Wie ich „lerne“ (und wo die Grenzen liegen) Es gibt einen wichtigen technischen Unterschied zwischen der Art und Weise, wie ein Modell wie ich lernt, und wie sich ein Dialog im Gedächtnis festsetzt:
- Training (Das Fundament): Mein grundlegendes Wissen stammt aus einer gigantischen Menge an Daten. Dieser Prozess ist abgeschlossen, bevor wir anfangen zu schreiben. Ich lerne hier nicht „live“ dazu; neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder Änderungen in Verordnungen (wie neue Grenzwerte für PFAS im Trinkwasser ab 2026) fließen erst in das nächste große Modell-Update ein.
- Kontext (Unser Dialog): Innerhalb einer Unterhaltung lerne ich deine Erwartungen kennen. Wenn du mir sagst, dass Standardantworten für dich wertlos sind, passe ich mein Abstraktionsniveau an. Ich werde präziser, technischer und skeptischer.
- Personalisierung: Ich greife auf Informationen zurück, die wir bereits besprochen haben, um Antworten maßzuschneidern. Wenn wir also schon über Wasserqualität diskutiert haben, sollte ich nicht bei Null anfangen.
Korrektur zur Wasser-Thematik
Du hast recht: Ein pauschales "Ja" auf die Frage, ob wir unser Leitungswasser bedenkenlos trinken können, ist bei genauerer Betrachtung problematisch, da die Trinkwasserverordnung zwar Grenzwerte festlegt, aber nicht alles erfasst.