Nicht barrierefrei: die Trinkwasserwarnung

Bei Trinkwasserverunreinigungen reicht es nicht, eine Warnung irgendwo zu veröffentlichen. Sie muss die betroffenen Menschen tatsächlich erreichen, verständlich sein und klare Handlungsanweisungen geben. Barrierefreie Kommunikation bedeutet deshalb mehr als Leichte Sprache: Sie braucht mehrere Informationswege, verständliche Formulierungen und besondere Aufmerksamkeit für Menschen, die Warnungen sonst leicht verpassen.

Unscharfe Begriffsbestimmung in der Kommunikation

Kranke, Ältere, Senioren, Kleinkinder, vulnerable Gruppen, Risikogruppen – sechs Begriffe, die in praktisch jeder Trinkwasserwarnung auftauchen, ohne dass auch nur einer von ihnen ein konkretes Kriterium festlegt. Eine Bestandsaufnahme sprachlicher Unschärfe mit realen Folgen.

Die mangelhafte Info des Wasserversorgers

Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) warnt aktuell (11.6.2026) auf ihrer Webseite vor Keimen im Trinkwasser – allerdings auf eine Weise, die eher beruhigt als informiert.  Was auf der Seite zu finden ist Die WVV informiert auf dieser Unterseite über die aktuelle Trinkwassersituation. Die Warnung selbst wird dort beschrieben – jedoch mit genau den gleichen … Devamını oku

Pseundonomas in Cadolzburg

Ein Abkochgebot in Cadolzburg und die Frage nach dem Schutz der Schwächsten: Wenn Pseudomonas aeruginosa im Trinkwassernetz auftaucht, geht es um mehr als nur technische Details. Es geht um die Sicherheit in Altenheimen und Krankenhäusern. Doch die Behörden reagieren mit ausweichenden Antworten und der Forderung nach einem Presseausweis, während die eigentlichen Fragen zu Biofilmen und Kontrollmechanismen unbeantwortet bleiben. Kein Presseausweis – keine Antwort