Wer kontrolliert die Kontrolleure?

Frau mit Lupe sieht genau hin

Fünf Stufen, die aufeinander aufbauen: angekündigte Kontrollen, unvollständige Prüfkataloge, unverknüpfte Gesundheitsdaten, unbeweisbare Kausalität – und am Ende keine unabhängige Instanz, die prüft, ob der Staat seine eigenen Trinkwasserschutzgesetze überhaupt durchsetzt.

Der Verbraucherschutz – zu pauschal

Verbraucherschutz: Gut gemeint, aber gefährlich pauschal

„Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland.“ Diesen Satz hört man überall. Doch die Wahrheit ist: Diese Kontrolle endet strikt an der Wasseruhr. Für die restlichen Meter bis zum Hahn gilt das Prinzip Hoffnung. Es gibt weder regelmäßige Kontrollen der Hausinstallation noch eine Pflicht, Mieter über den Zustand der Rohre zu informieren.

Das ist, als würde ein Autohersteller garantieren, dass der Motor perfekt läuft, während niemand überprüft, ob die Bremsen seit 50 Jahren verrostet sind. Der pauschale Verbraucherschutz wiegt uns in einer Scheinsicherheit, die das Risiko und die Kosten für marode Leitungen und unbemerktes Stagnationswasser komplett auf den Endverbraucher abwälzt.