Die Stiftung Warentest hat 2019 in 20 Städten Trinkwasser getestet. Das Ergebnis: „Keins der getesteten Wasser löst gesundheitliche Bedenken aus.“ Quelle
Was Sie nicht erfahren haben:
- Die Proben wurden nicht in privaten Haushalten genommen, sondern in öffentlichen Gebäuden – meist in Rathäusern.
- Die Tester ließen das Wasser minutenlang laufen, bevor sie es abfüllten. Das bedeutet: Eventuelle Belastungen aus privaten Leitungen wurden bewusst ausgespült.
- Eine mikrobiologische Untersuchung (Keime, Bakterien) fand überhaupt nicht statt – weil sie in öffentlichen Toiletten nicht praktikabel war.
Der Satz „keine gesundheitlichen Bedenken“ bezieht sich also auf Wasser, das unter idealen Bedingungen entnommen wurde – nicht auf das Wasser, das bei Ihnen zu Hause nach einer Nacht in der Leitung aus dem Hahn kommt.
Selbst die Stiftung räumte später ein:
„Die Problematik der letzten Meile hätten wir in unserer Veröffentlichung noch deutlicher kommunizieren müssen.“